Yesterday I was invincible, today I’m elegiac. And tomorrow I’ll be haunted.
Better was a bitter sin
Being humble was the medicine
The elixir to fix his broken wing.
Oh how he missed how the angels would sing…
Mein Leib als Wohnsitz der Seele. Ich will keinem was schuldig sein, alles geklärt haben, wenn ich gehe. Also sollte ich plötzlich aus dem Leben gerissen werden und an einem Schicksalsschlag sterben, schleppt mich bis in die Berge. Ihr seid immer auf dem richtigem Weg, ich führ’ euch von oben. Bringt mich auf einen hohen Fels und weiht den Boden. Verärgert die Geister, die hier wohnen und Sie werden Himmel und Erde verknoten, sodass die Luft so wird, wie in einem Ofen. Vernehmt meine Omen und glaubt fest an das Totem. Bedient euch der Methoden zur Gnädigstimmung der Toten - damit Sie mich nicht bestrafen. Verbrennt die Klamotten im Graben und bittet die Vorfahren um Vergebung meiner Taten. Ihr müsst mich bemalen, Symbole in verschiedenen Farben. Dannn betet für mich und geht heim am frühen Abend. Lasst mich liegen, benutzt meinen Körper als Opfergabe und verfüttert mein Fleisch an die Raben, Würmer und Maden. Nur so kann ich schlafen und in Frieden ruhen mit den Ahnen. Der Wind ist mein Atem. Möge er mich tragen, zu den Schamanen in einen riesigen, paradiesischen Garten voller Oasen mit glasklaren Gewässern und satt grünen Blättern. Ihr braucht nicht lang warten, in ein paar Tagen krieg’ ich einen neuen Namen und kehre zurück als Kind von Sklaven.
Doch sollte ich friedlich einschlafen und sehe das Helle, legt mich nach dem Aufbruch der Sonne in eine kleine Kapelle. Ein paar betende Hände. Mein Körper ist schon kalt, mein Herz noch eine warme Stelle. Singt die Lieder und die Gesänge, ohne Priester. Keiner quatscht Scheiß, den ich nicht kenne. Kommt einzeln nach vorn’, bevor ich mich endgültig von euch trenne. Wenn ich wieder eintauche in den Kreislauf der Schöpfung, möge Licht dringen aus meinen Körperöffnungen. Asche zu Asche, Staub zu Staub, völlig ausgehaucht und erloschen, nur noch Haut und Knochen. Erinnert euch an unsere Tage und seid nicht traurig. Bevor ich wieder runterkomme, habe ich ‘ne wundervolle Aussicht. Denn da, wo ich bin, sind alle Erscheinungsformen, die es gibt, verschmolzen in der allumfassenden Landschaft aus Licht. Mein Sinn war Sein. Helft mir zu gehen in Harmonie, und ich helfe euch zu sehen wie Lapislazuli.
Doch sollte ich sterben an Krankheit, keimt in mir Böses. Ich muss mich gut fühlen, wenn ich wechsle. Ich bitte euch, denkt an schönes, vertreibt den Dämon mit allem, was nötig ist. Ihr müsst meinen Körper mit Ölen säubern und könnt ihn dann mit Kräutern ausräuchern. Für Neuland. Betet für mich in euren Häusern, bewacht den Leichnam vor Räubern. Ich schwebe über euern Häuptern - Über denen, die Treu waren und über den Heuchlern. Bedeckt mich mit Blüten und Sträuchern. Die, die sich damit auskennen, hüllen mich in Tüchern und bauen ein Floß mit Baumstämmen. Legt mich darauf, inmitten von Holzscheiten Ästen und Zweigen. Zündet mich an, lasst mich auf die Mitte des Sees treiben und dann wartet, bis ich ausbrenn’, und Asche und Staub bin. Keine feuchten Augen, beherrscht euch wie ein Shaolin. Obwohl ich Jenseits von Zeit und Raum bin, kann ich Tränen nicht gebrauchen. Versprecht mir, ihr bleibt euch treu und bewahrt euren Glauben. Und lernt schnell, für den Fall, ihr solltet euch verlaufen.
Vielleicht..
saatleriayarlamaenstitusubaskani:
Soul Hunter, Mariusz Lewandowski